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Schmierung und Ölüberwachung für Hydrauliken

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09.-11. September 2013 – 3-tägiges Basis-Seminar
12. September 2013 – 1-tägiger Workshop

03.-05. Februar 2014 – 3-tägiges Basis-Seminar
06. Februar 2014 – 1-tägiger Workshop

16.-18. September 2014 – 3-tägiges Basis-Seminar
19. September 2014 – 1-tägiger Workshop

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Schmierung und Ölüberwachung für Hydrauliken

Zielgruppe

  • Fach- und Führungskräfte aus der Instandhaltung
  • Ingenieure, Meister, Monteure und Servicetechniker der Komponenten- bzw. Anlagenhersteller und deren Servicepartner
  • Vertriebs-Ingenieure und Verkäufer von Schmierstoff herstellern und deren Vertriebspartner
  • Technische Einkäufer für Schmier- und Betriebsstoffe
  • Anwendungstechniker in Laborfahrzeugen, sowie im Vor-Ort-Condition Monitoring und Fluidmangement
  • Sachverständige für Schadensanalysen und Maschinenausfälle
  • Technisch interessierte Mitarbeiter, die ihre Kenntnisse in der Schmiertechnik und Tribologie erweitern möchten

Ziele

  • Richtige Auswahl des optimalen Hydraulikfluids für einen wirtschaftlichen und zuverlässigen Betrieb Ihrer Anlage
  • Verlängerung von Ölwechselintervallen
  • Kostenreduzierung durch bessere Filtration und Ölpflege
  • Früherkennung von ungewöhnlichem Verschleiß und Störungen
  • Erforschung von Schadensursachen nach Ausfällen
  • Entnahme von aussagekräftigen Ölproben
  • Ölanalysen in der pro-aktiven Instandhaltung
  • Beurteilung von Analysenergebnissen
  • Warnwerte zur Beurteilung von Maschinenschäden und Ölzustand

3-tägiges Basis-Seminar

Schmierung, Reibung und Verschleiß

  • Schmierung und Schmierfilmbildung
  • Hydrodynamische und hydrostatische Schmierung
  • Bedeutung von Viskosität und Temperatur
  • Verschleißmechanismen und deren Ursachen

Grundlagen über Schmierstoffe und Hydraulikfluids

  • Mineralöle, Teilsynthese- und Syntheseöle im Vergleich
  • Eigenschaften und Einsatzgebiete von Mineralölen, Hydrocrack-, PAO-, Ester-Ölen und Polyglykolen
  • Mischbarkeit und Verträglichkeit unterschiedlicher Öltypen
  • Typen, Wirkprinzip und Einsatz von Schmierstoff-Additiven
  • Besondere Anforderungen der Lebens- und Futtermittelmittelindustrie
  • Umweltrelevanz von Schmierstoffen

Hydraulikflüssigkeiten

  • Anforderungen und Eigenschaften
  • Normung, Öltypen und deren Anwendungsbereiche
  • Mischbarkeit von Hydraulikfluids
  • Verträglichkeit der genormten Öltypen untereinander

Umweltverträgliche Hydraulikfluids (Bioöle)

  • Basisöle
  • Normen, Freigaben, Spezifikationen, Eco-Labels
  • Umölungskonzepte
  • Mischbarkeit und Verträglichkeit
  • Vermischung und Fremdölanteil

Betriebsbedingte Veränderungen von Hydraulikfluids

  • Anwendungsspezifische Beanspruchung und Ölalterung
  • Öloxidation, Hydrolyse und Cracken
  • Abbau von Antioxidantien, und anderen Additiven
  • Verunreinigungen: Wasser und Staub und Fremdöle
  • Luftgehalt und Schaumbildung
  • Dieseleffekt und Kavitation
  • Sichtbare Veränderungen: Trübung, Verfärbung, Ablagerungen
  • Vermischung mit ungeeignetem Öl

Filtration und Ölpflege

  • Ölwechsel oder Ölpflege
  • Ölreinheit, Lebensdauer und Zuverlässigkeit
  • Filtertypen: Wirkungsweise und Anwendungsbereiche
  • Entfernen von festen und flüssigen Verunreinigungen
  • Ölpflegekonzept, Betriebs- und Inbetriebnahme-Filtration

Ölanalysen für Hydraulikfluids

  • Ölanalysen
    Warum, wann, wie oft?
    Methoden und Hilfsmittel zur Probenentnahme
    Notwendige Angaben, Probenbegleitschein
    Kunden-Portal: Laborberichte, Probeneingabe, Recherchen
    Datenübernahme in ein Instandhaltungsprogramm
  • Analyseverfahren
    Anwendungsbereiche und Aussagekraft von Analyseverfahren
    Verschleißkennwerte: Elementanalyse, PQ-Index
    Kennwerte für den Ölzustand: Viskosität, FT-IR-Analyse, Oxidation, NZ, Farbzahl
    Bestimmung von Reinheitsklassen
    Zählverfahren: Laser, O.P.A., Mikroskop
    Additivabbau: Antioxidantien, FT-IR und RULER
    Verunreinigungen: Wasser, Partikelzählung und Reinheitsklassen, Schlamm, Fremdöle, Vermischung
    Besonderheiten bei der Analyse von Bioölen und schwerentflammbaren Hydraulikfluids
  • Bewertung von Laborwerten
    Warn- und Grenzwerte definieren
    Bekannte Öltypen auf dem Laborbericht erkennen
    Bewertung von Berichten aus der Praxis

1-tägiger Workshop

Vorraussetzung: Teilnahme an einem Basis-Seminar

Bewertung von Laborergebnissen

  • Warn-/Grenzwerte und Trendbewertung
  • Schadensanalysen: Komplexität und Mustererkennung
  • Erkennung von Umgebungsbedingungen
  • Berücksichtigung der anwendungsspezifischen Spezifikationen
  • Gruppenarbeiten, Übungen mit unkommentierten Laborberichten
  • Behandlung typischer externer und interner Rückfragen

Zusätzliche Untersuchungsmethoden

  • Unterschiede Routineanalyse und Spezial-Untersuchung
  • Erweiterte Untersuchungsmethoden für Hydraulikfluids
  • Optische Partikelanalyse
  • Partikelauszählung mit dem Mikroskop
  • Luftabscheidevermögen und Schaumbildung
  • Demulgierverhalten
  • Analytische Ferrografie
  • Abbau der Antioxidantien (RULER)
  • Brugger-Test, VKA und FZG, SRV
  • Wareneingangskontrolle

Ölanalysen zur Klärung von Schadensursachen

  • Erkennen der Ursachen von Verschleiß und Schäden
  • Gründe für anomale Geräusche, Vibrationen und erhöhte Temperatur
  • Reduzierte Leistungsübertragung
  • Verstärkte Schaumbildung
  • Trübung, Dunkelfärbung
  • Ablagerungen, Schlammbildung
  • Verkürzte Filterstandzeit und Filterblockaden