Infrarot-Spektroskopie in der Praxis –
IR-Spektren verstehen & interpretieren
Nächster Termin:
17.-18. April 2012 – 2-tägiges Seminar
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Seminar-Flyer "Infrarot-Spektroskopie in der Praxis – IR-Spektren verstehen und interpretieren"

Zielgruppe
- Mitarbeiter von Labors mit Verbindung zur Schmierstoff-Analytik
- Fachkräfte aus Technik und Vertrieb von Schmierstoff-Herstellern und deren Handelspartner
- Betriebsstoff-Verantwortliche von Maschinen- und Komponentenherstellern
- Qualitätsbeauftragte und Mitarbeiter aus dem Bereich Gewährleistung von Maschinen- und Schmierstoff-Herstellern und deren Zulieferer
- Technische Einkäufer für Schmier- und Betriebsstoffe
- Fachkräfte aus den Bereichen Condition Monitoring, Ölpflege und Fluid Management
- Technisch interessierte Mitarbeiter, die ihre Kenntnisse über Schmierstoffe erweitern wollen
Ziele
- Sichere Anwendung der FT-IR-Spektroskopie in der Schmierstoffanalytik
- Identifikation wichtiger Grundöl- und Additivkomponenten
- Anwendung der FT-IR-Spektroskopie in der Qualitätssicherung, der Identitäts- und Wareneingangs-Kontrolle
- Nutzung klassischer und chemometrischer Berechnungsverfahren zur Überwachung gebrauchter Schmierstoffe
- Praxisgerechte Interpretation von FT-IR-Spektren gebrauchter Schmierstoffe unter Berücksichtigung von Randbedingungen und sich daraus ergebender Fehlermöglichkeiten
- Identifikation unbekannter Substanzen bzw. deren Zuordnung zu typischen Stoffgruppen mit Hilfe von FT-IR-Bibliotheken
- Verknüpfung der Ergebnisse mit anderen Verfahren der Schmierstoffanalytik und Möglichkeiten der Verifizierung
2-tägiges Seminar
Die Infrarot-Spektroskopie ist eine der leistungsfähigsten Methoden der Schmierstoff-Analytik. Das Wissen um die Auswertung und Interpretation von Infrarot-Spektren gilt bis heute bei vielen Praktikern als „wohlbehütetes Geheimnis“ der Schmierstoff-Spezialisten, obwohl die Grundlagen der FT-IR-Spektroskopie und die Ermittlung wichtiger Parameter seit vielen Jahren bekannt und standardisiert sind.
Wie kaum ein anderes Verfahren lebt die Qualität der gewonnen Ergebnisse stark von den Randbedingungen. Die Praxis in der sich stetig verändernden Welt der Schmierstoffe zeigt, dass einige klassische, in DIN- oder ASTM-Normen standardisierte Methoden für moderne, synthetische Schmierstoffe keine Aussagekraft besitzen. Moderne numerische Verfahren eröffnen im Gegensatz dazu völlig neue Möglichkeiten, Schmierstoffe auf Veränderungen und Ihre Gebrauchsfähigkeit zu prüfen.
Das Seminar gibt einen Einblick in die Grundlagen und die Praxis der FT-IR-Spektroskopie neuer und gebrauchter Schmierstoffe. Praxisbeispiele aus mehr als 15 Jahren Schmerstoff-Analysen mit einigen Hunderttausend Infrarot-Spektren runden das Seminar ab und tragen dazu bei, die Anwendung der FT-IR-Spektroskopie zu entmystifi zieren.
Inhalte
Grundlagen der FT-IR-Spektroskopie
- Funktionsprinzip der IR-Absorption
- Verfügbare Gerätetechnik
- IR-Spektroskopie versus FT-IR-Spektroskopie
- Prinzipieller Aufbau eines FT-IR-Spektrums und Plausibilitätskontrolle
- Transmissions- und Absorptionsspektren
FT-IR-Spektroskopie zur Identifikation von Schmierstoffen
- Erkennen unterschiedlicher Basisöl-Typen
- Typische Additivkomponenten und deren Identifizierung
- Identitätsprüfung
- FT-IR-Spektroskopie zur Qualitäts- und Wareneingangskontrolle
Grundlagen der Überwachung gebrauchter Schmieröle mittels FT-IR
- Prinzipielle Vorgehensweise
- Numerische Verfahren, Kalibration
- Referenzverfahren und JOAP-Methoden
- Genormte Meß- und Auswerteverfahren
Chemometrische Methoden in der FT-IR-Spektroskopie
- Grenzen der klassischen Auswertetechniken
- Leistungsfähigkeit einer multivariaten Auswertung
- Vorgehensweise
- Beispiele
FT-IR-Spektroskopie von Schmierfetten
- Vergleich zur Messung von Schmierölen
- Identifikation von Basisölkomponenten und Verdicker-Typen
- Additive in Schmierfetten
- Vermischungen mit anderen Schmierfetten erkennen
- Beispiele
Praxisbeispiele zur FT-IR-Spektroskopie gebrauchter Schmierstoffe
- Möglichkeiten und Grenzen anhand praktischer Beispiele
- Praxisbeispiele aus verschiedensten Anwendungsbereichen mit steigender Komplexität
- Erkennen und Umgang mit typischen Fehlermöglichkeiten
- Analyse und Identifikation von Rückständen, Ablagerungen und unbekannten Schmierstoffen
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